{"id":9298,"date":"2013-04-22T12:00:00","date_gmt":"2013-04-22T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gebe.net\/?p=9298"},"modified":"2026-07-31T15:49:23","modified_gmt":"2026-07-31T15:49:23","slug":"praezise-vom-ersten-bis-zum-letzten-ticket","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gebe.net\/en\/news\/praezise-vom-ersten-bis-zum-letzten-ticket\/","title":{"rendered":"Precise from the first to the last ticket"},"content":{"rendered":"","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A thermal ticket printer can do more than a thermal printer. The control system is highly complex, because not a single thermal ticket is allowed to remain unprinted.<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[56,24],"tags":[],"post_folder":[],"class_list":["post-9298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fachbeitrag","category-news"],"acf":{"News_Inhalt":"<p class=\"gebe-news-lead\">Ein Thermo-Ticketdrucker kann mehr, als ein Thermodrucker. Die Ansteuerung ist hochkomplex, weil kein einziges Thermo Ticket unbedruckt bleiben darf.<\/p><p>ver\u00f6ffentlicht in: Elektronik Informationen, AT Fachverlag, Heft 04\/2013<\/p><h3>Pr\u00e4zise vom ersten bis zum letzten Ticket<\/h3><p>Selbstbedienung gewinnt in unserem Alltag immer mehr an Bedeutung. Fahrkarten und Eintritts- oder Zutrittskarten werden immer seltener am Tresen vom Personal erstellt. Sie werden von den Kunden selbst an Automaten gezogen. Die steigende Zahl an SB-Automaten erfordert gleichzeitig bei den Einbaukomponenten neue Ger\u00e4tegenerationen, die ihnen gerecht werden k\u00f6nnen.<\/p><p>F\u00fcr den klassischen Einbaudrucker ist das eine neue Herausforderung, denn solche   Ausdrucke wurde bisher meist von gro\u00dfen spezialisierten Tischger\u00e4ten erledigt.<\/p><p>F\u00fcr die Mehrzahl der Thermodrucker am Markt ist es nach wie vor recht \u201eeinfach\u201c, ihre Jobs zu erledigen. Der daran angeschlossene Rechner sendet die Druckdaten, Text oder Grafik, sequenziell an den Drucker. Dieser bringt sie dann nacheinander aufs Endlos-Papier. Sind die Daten zu Ende, wird eventuell noch abgeschnitten. Das war es dann auch schon.<\/p><p>Interessanter, weil ungleich schwieriger, wird es, wenn auf genau vordefinierte Positionen gedruckt und geschnitten werden soll. Das ist beispielsweise bei Event Tickets oder Etiketten der Fall. Ist dies gefordert, muss der Drucker nat\u00fcrlich wissen, wo sich der Druckkopf gerade auf dem \u201eFormular\u201c befindet.<\/p><p>Um das zu erreichen, verwendet man \u00fcblicherweise Positionsmarken. Diese werden entweder als Loch ausgestanzt oder bei der Papierrollen Produktion gleich aufgedruckt. Hat man einen Sensor zur Erkennung der Positionsmarke an der richtigen Stelle eingebaut, erscheint auch hier der Betrieb des Druckers auf den ersten Blick nicht schwierig. Letztlich muss doch nur, sobald der Druck abgeschlossen ist, die Marke gesucht und auf diese positioniert werden - fertig.<\/p><p>Wenn das so einfach w\u00e4re... Zur Erl\u00e4uterung der Problematik eine Etikettenpapierrolle als Beispiel:<br>20 mm hohen Etiketten werden von einem 6 mm breiten Gap (Steg) voneinander getrennt. Im Gap ist ein Positions-Loch eingestanzt. Selbst wenn man einen \u00e4u\u00dferst kompakten Drucker verwendet, sitzt der Markensensor mindestens 15 mm VOR der Druckkopf Position.<\/p><p>M\u00f6chte man also nach Abschluss des Ausdrucks auf einem dieser Etiketten noch die Marke suchen, w\u00e4re etwa die H\u00e4lfte des Etikettes unbedruckbar.<\/p><p>Es wird klar: der Ablauf gestaltet sich deutlich komplizierter.<\/p><p>Von einem professionellen Drucker wird erwartet, dass er Tickets auch vollst\u00e4ndig bedrucken kann. Und zwar jedes Ticket. Das gilt also ebenso f\u00fcr das erste wie auch f\u00fcr das letzte einer Rolle oder eines Stapels.<\/p><p>Damit das gew\u00e4hrleistet ist, darf der Drucker allerdings nicht erst nach Abschluss des Druckes die Positionsmarke \u201esuchen\u201c. Dies muss permanent w\u00e4hrend der Papierbewegung geschehen.<\/p><p>Das bedeutet, die Marke muss nicht an einer bestimmten Stelle des Tickets aufgebracht sein. Sie kann ganz unterschiedlich platziert sein, wenn man dem Drucker zus\u00e4tzlich den Abstand Marke - Formularanfang mitteilt.<\/p><p>Synchronisationsmarken sind u.a. deshalb essentiell, weil sich ohne sie Fehler, die durch Toleranzen im Druckerantrieb oder Positionierungsfehler durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse (z.B. Papierstau) weiter fortpflanzen w\u00fcrde und dauerhaft unkorrigiert blieben.<\/p><p>In vielen F\u00e4llen kann man sich Ticket- oder Fahrkartenpapiere als \u201eblanko Geldscheine\u201c vorstellen. Das bedeutet, sie stellen bereits unbedruckt einen Wert dar und bei Verlust muss der Verbleib in der Regel durch den Bediener oder den Verantwortlichen f\u00fcr den Service am Automaten nachgewiesen werden. Fehlende Tickets bringen also meist unangenehme Folgen mit sich.<\/p><p>Das hei\u00dft, insbesondere in Anwendungen mit geldwerten Ausdrucken ist es auf keinen Fall erw\u00fcnscht, Tickets zu \u201everschwenden\u201c. Das betrifft insbesondere auch das erste und das letzte Ticket eines Fan-Fold Stapels.<\/p><p>Standarddrucker sind in der Regel nicht in der Lage, das erste und das letzte Ticket korrekt zu bedrucken. Das bedeutet, das erste Ticket geht beim Papiereinzug \u201everloren\u201c und das letzte wird h\u00e4ufig nicht vollst\u00e4ndig bedruckt, weil die exakte Synchronisation, wie oben beschrieben, hier nicht vorgesehen ist.<\/p><h3>Spezialdrucker sind f\u00fcr diese Anforderungen ger\u00fcstet.<\/h3><p>Hat der Drucker w\u00e4hrend des Drucks eines Tickets eine Marke \u201egefunden\u201c, so pr\u00fcft er nach Abschluss des Drucks die aktuelle Position zur bereits gefundenen Position der Marke und transportiert den Druckkopf um die Differenz zum n\u00e4chsten Ticketbeginn (Top of Form, ToF).<\/p><p>Bei Bedarf kann jetzt noch zur Schneideposition transportiert, geschnitten und wieder zur\u00fcckgefahren werden. Der Positionsz\u00e4hler wird danach wieder zur\u00fcck gesetzt. Der Drucker ist bereit f\u00fcr das n\u00e4chste Ticket.<\/p><p>Manche Drucker sind auch in der Lage, mehrere Tickets (Positionsmarken) zu einer Gruppe, also einem Ticket zusammenzufassen. Damit ist es m\u00f6glich, im Raster verschieden gro\u00dfe Tickets zu erzeugen.<\/p><p>Wie der Markensensor sitzt auch der obligatorische Papierende Sensor VOR der Druckposition.<\/p><p>\u201eEntdeckt\u201c dieser das Ende des Papiers, stoppt \u00fcblicherweise der Drucker, um den Druckkopf zu sch\u00fctzen, der keinesfalls auf die Antriebsrolle \u201edrucken\u201c darf.<\/p><p>Die letzten ca. 15 mm des zu bedruckenden Bereiches w\u00e4ren also wiederum nicht bedruckbar, das letzte Ticket demnach \u201ezerst\u00f6rt\u201c. Zudem m\u00f6chte der Drucker den noch zu druckenden Rest seiner Daten des zuletzt bearbeiteten Tickets an das n\u00e4chste, dann neu eingelegte Ticket, loswerden. Das ist nat\u00fcrlich nicht gew\u00fcnscht.<\/p><p>Durch den Positionsz\u00e4hler wei\u00df der Ticketdrucker sehr genau wo er sich befindet. Im Falle des letzten Tickets unterdr\u00fcckt er das stoppende Papierende um eine definierte L\u00e4nge bis zum Ticketende. Er feeded das Ticket aus, meldet dann \u201ePapierende\u201c und wartet schlie\u00dflich auf das Einlegen neuer Tickets.<\/p><p>Das logische Papierende wird demnach virtuell \u201everschoben\u201c.<\/p><p>Legt man dann neues Druckmaterial ein, startet der Drucker einen Papier Autoload. Hierbei ginge normalerweise das erste Ticket verloren.<\/p><p>Ein Ticketdrucker sucht dabei jedoch die erste Marke. Ist diese gefunden kann, wenn gew\u00fcnscht, eine automatisches Einmessen des Markenabstandes erfolgen. Danach wird auf den Formularanfang des ERSTEN Tickets positioniert. Somit geht kein Ticktet verloren.<\/p><p>Dieser kleine Einblick in die Arbeitsweise eines Ticket- oder Etikettendruckers l\u00e4sst die Komplexit\u00e4t erkennen, mit der sich Hersteller von speziellen Thermodruckern f\u00fcr OEM auseinandersetzen. (Dabei wurden die M\u00f6glichkeiten des Druckens selbst hier au\u00dfen vor gelassen.)<\/p><p>Der GeBE-COMPACT Plus (Bild 2) stammt von den Ticketdruckern der Reihe GeBE-PIANO (Bild 3) ab. Beide sind in der Lage, Tickets nach dem oben beschriebenen Verfahren zu verarbeiten.<\/p><p>Der GeBE-COMPACT Plus ist ein \u00e4u\u00dferst kompaktes Einbauger\u00e4t von lediglich 113x92x50 mm. Der Drucker ist in verschieden Ausf\u00fchrungsformen mit 200 oder 300 dpi Druckaufl\u00f6sung lieferbar. Der eingebaute Abschneider ist, wie der Drucker selbst, in der Lage, Standard Event Tickets bis zu 180g\/m2 Papiergewicht zu verarbeiten.<\/p><p>Sein smart Autoload erlaubt es sogar, das erste zum letzten Ticket zu machen und damit Einzeltickets zu bedrucken.<\/p><h3>Ausblick<\/h3><p>Der Wunsch nach Papiertickets ist trotz des Trends zu papierlosen Eintrittssystemen ungebrochen. Das hat verschiedene Gr\u00fcnde:<br>Man kann das Papierticket \u00fcberall einfach mit hin nehmen und bleibt damit z.B. unabh\u00e4ngig vom Handy Empfang. Auch dienen Tickets h\u00e4ufig als Souvenir eines teuren Konzertes und haben somit einen hohen ideellen Wert...<\/p><p>Dazu kommt: Die Technik des Bedruckens ist bew\u00e4hrt und im Vergleich zu den Alternativen durchaus preiswert.<\/p><p>Demnach wird es auch weiterhin Bedarf an spezialisierten Einbaukomponenten geben, die geldwerte Ausdrucke erstellen.<\/p>","news_download":"","untertitel":"","video_oben":"","datei_1":null,"beschriftung_1":"","datei_2":null,"beschriftung_2":"","datei_3":null,"beschriftung_3":"","datei_4":null,"beschriftung_4":"","datei_5":null,"beschriftung_5":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9298"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9627,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9298\/revisions\/9627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9298"},{"taxonomy":"post_folder","embeddable":true,"href":"https:\/\/gebe.net\/en\/wp-json\/wp\/v2\/post_folder?post=9298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}